Göddertz: „Radikal denken statt kosmetisch verbessern!“ – FDP fordert mutige Wirtschaftspolitik für den Landkreis
von links nach rechts: Peter Tsao-Adolphs, Guido Orthen, Marion Morassi, Susanne Müller, Petra Schneider, Dr. Andreas Resch, Martin Göddertz, Jörg Schäfer, Andrea Stenz
Foto: IHK Koblenz
Beim IHK-Wirtschaftsgespräch am Samstag, 17. Januar 2026, stellte sich FDP-Landtagskandidat Martin Göddertz klar an die Seite der Unternehmer. In seinen engagierten Antworten formulierte er seine wirtschaftspolitischen Prioritäten: echter Bürokratieabbau, aktive Flächenpolitik und die Abschaffung der Erbschaftsteuer.
Göddertz hielt einen pointierten Appell: „Wir können nicht weiter so tun, als sei Bürokratieabbau tatsächlich Bürokratieabbau, nur weil am Ende ein Formular drei Fragen weniger hat. Wir müssen radikal hinterfragen, welche Berichtspflichten überhaupt noch sinnvoll sind.“ Dieses radikale Umdenken sei notwendig, um dem Mittelstand echte Entlastung zu verschaffen.
Ein zentrales Thema war auch die mangelhafte Versorgung mit Gewerbeflächen. Viele Unternehmen im Landkreis Ahrweiler stünden bereit zu investieren und zu wachsen, könnten dies jedoch nicht, weil die Fläche fehle. „Wir müssen klare Flächenangebote schaffen und Planungs- sowie Genehmigungsverfahren beschleunigen. Wachstum braucht Raum!“ so Göddertz.
Auch bei der Erbschaftsteuer ging der FDP-Kandidat in die Offensive. Er verwies auf aktuelle Zahlen, wonach allein Erbschaften in Rheinland-Pfalz in einem Jahr gut 411 Mio. € Erbschaftsteuer generieren. Aus seiner Sicht eine Steuer, die nicht nur Unternehmensnachfolgen gefährdet, sondern auch fiskalpolitisch verzichtbar wäre: „Im Verhältnis zur Haushaltsgröße sollte diese Belastung entfallen – und nicht Familienbetriebe in ihrer Zukunft blockieren.“
Sein FDP-Kollege Peter Tsao-Adolphs bestätigte die Linie: Rheinland-Pfalz brauche mutige Reformen statt Symbolpolitik.
Die Veranstaltung zeigte: Wirtschaftspolitik bleibt ein zentrales Thema im Wahlkampf – und die FDP bietet Lösungen statt Ausreden.